Ausgezahltes Gehalt

Wieviel Gehalt wird ausgezahlt?

Der Name "ausgezahlte Gehalt" beinhaltet es schon, es gibt wahrscheinlich auch ein Gehalt, dass nicht ausgezahlt wird. Genau, kurz gesagt das ausgezahlte Gehalt beschreibt den Teil der Entlohnung, der auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen wird.


Gehalt bekommt nicht jeder Arbeitnehmer. Die ursprüngliche Bedeutung von Gehalt war die regelmäßige Bezahlung für Beamte und Angestellte. Heute ist diese Unterscheidung nicht mehr durchgängig gebräuchlich. In Deutschland kennen wir verschiedene Begriffe, die das Arbeitsentgelt für Leistungen aus unselbstständiger Arbeit meinen:

  • Einkommen (Sachliche oder monetäre Leistung für eine natürliche oder juristische Person)
  • Verdienst (Sachliche oder monetäre Leistung für eine natürliche Person)
  • Lohn (Nach Stunden berechnete Bezahlung für geleistete Arbeitszeit)
  • Gehalt (Regelmäßige monatliche Bezahlung von Beamten und Angestellten)

Ihr Gehalt nach Abzügen rechnet Ihnen der Brutto-Netto-Rechner in nur 2 Schritten auf den Cent genau aus.

Ausgezahltes Gehalt oder Netto?


Lohn und Gehalt werden immer als monatlicher Brutto-Betrag angegeben oder als Jahresbruttogehalt (monatl. Brutto x 12 Monate). Das „ausgezahlte Gehalt“ meint aber den Betrag, der vom Arbeitgeber auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen wird. Also eigentlich das Netto-Gehalt des Arbeitnehmers. Allerdings kann sich das monatliche Netto-Gehalt durchaus vom „ausgezahlten Gehalt“ unterscheiden, beispielsweise wenn Zuschläge oder das 13. Monatsgehalt ausgezahlt werden.

Das Gehalt eines Arbeitnehmers ist natürlich ursprünglich wesentlich höher als das „ausgezahlte Gehalt“. Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben werden schon direkt vom Arbeitgeber abgeführt. Nur das auszuzahlende Gehalt landet auf dem Konto des Arbeitnehmers.

Zu viel Gehalt ausbezahlt? Was dann?


Natürlich kann es auch vorkommen, dass der Arbeitgeber zu viel Geld überweist. Passieren kann das schon mal, wenn sich die Stundenzahlen ändern oder neue Arbeitsverträge geschlossen werden. Dann stellt sich die Frage, kann man das behalten, oder muss man das Geld zurückzahlen? Grundsätzlich sollte man ehrlich bleiben und wenn man bemerkt, dass das ausgezahlte Gehalt zu hoch ist, den Arbeitgeber verständigen und ggfls. das Geld zurückzahlen. Andernfalls kann es im schlimmsten Fall zu Rechtstreitigkeiten kommen. Es gibt wenige Ausnahmen bei denen Sie das Geld behalten können, ein Beispiel wäre, wenn Sie das Geld schon ausgegeben hätten und zwar so, dass es dafür keinen Gegenwert mehr gibt, das könnte ein Restaurantbesuch sein. Voraussetzung dafür ist aber, dass es beim Arbeitnehmer unbemerkt geschehen ist. In diesem Fall spricht man von Entreicherung.