Monatslohn

Was versteht man unter Monatslohn?

Unter Monatslohn versteht man ein vertraglich festgelegtes, regelmäßiges Arbeitsentgelt aus unselbständiger Arbeit. Dieses wird dem Arbeitnehmer am Ende des Monats für seine erbrachten Leistungen gezahlt.


Der Monatslohn ist in der Regel eine Vergütung für geleistete Arbeit und wird als Geldbetrag monatlich vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer gezahlt.

Der Unterschied zwischen Monatslohn und Monatsgehalt


Bis weit ins 20. Jahrhundert war die Unterscheidung zwischen Gehalt und Lohn üblich. Mit Gehalt wurde damals eine monatliche, gleichbleibende Vergütung genannt. Der Lohn dagegen war ein nach Stunden abgerechnetes Arbeitsentgelt. In Gesetzgebung und Tarifverträgen wird diese Unterscheidung heute nicht mehr vorgenommen. Hier ist heutzutage nur noch der Begriff Entgelt gebräuchlich. Trotzdem wird auch heute noch umgangssprachlich der Begriff Lohn noch in Form von Stundenlohn, Tageslohn, Jahreslohn, Monatslohn oder Wochenlohn verwendet.
Das Entgelt, welches eine Arbeitskraft am Ende eines Tages verdient hat, wird Stundenlohn genannt. Dagegen erhält ein Wochenlöhner seinen Lohn am Ende einer Woche, üblicherweise freitags (dieses Modell ist beispielsweise in den USA noch sehr verbreitet). Auch hierbei wird die Höhe des Arbeitsentgeltes nach Stunden abgerechnet. Der Monatslohn hat sich aber in den vergangenen Jahren immer mehr durchgesetzt. Die Bezahlung erfolgt beim Monatslohn am Ende des Monats, in dem die Arbeit geleistet wurde, in einigen Fällen aber auch zum 15. des Folgemonats.

Die Höhe des Monatslohns


Wie hoch der Monatslohn ist, wird vertraglich festgelegt und ist frei vereinbar. Der Monatslohn ist hierbei immer abhängig vom festgelegten Stundenlohn. Dieser darf jedoch nicht unter dem 2015 eingeführte Mindestlohn liegen. Ausnahmen hierbei gibt es bei Langzeitarbeitslosen, Zeitungszustellern sowie Kindern und Jugendlichen. Was von Ihrem Monatslohn übrig bleibt, zeigt Ihnen der Brutto-Netto-Rechner