Steuerliche Belastung

Wie hoch ist meine steuerliche Belastung?

Abhängig vom Einkommen wird die steuerliche Belastung berechnet. Dabei kommen die Lohn-/Einkommenssteuer, der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer zu einem erheblichen Betrag zusammen. Die Höhe der steuerlichen Belastung steigt mit dem Einkommen. Erst ab einem Einkommen oberhalb von 9.168,00 EUR sind Steuern zu bezahlen. Der Betrag darunter wird Grundfreibetrag genannt und stieg von 2018 auf 2019 von 9.000,00 EUR auf 9.168,00 EUR. Der Höchststeuersatz, der ab einem Einkommen oberhalb von 265.327,00 EUR zu zahlen ist, beträgt 45%.


Wie steigt die steuerliche Belastung an?

Oberhalb von 9168,00 EUR steigt die steuerliche Belastung stark an. Für 24.000 EUR Jahresbrutto beträgt die steuerliche Belastung durch die Einkommenssteuer bereits 17%, bei 36.000 EUR Jahresbrutto schon 23 % und bei 48.000 EUR dann 27%. Die niedrigen und mittleren Einkommen werden anteilig höher besteuert als die hohen Einkommen. Machen Sie einen Test und geben Sie verschiedene Bruttolöhne in den Brutto-Netto-Rechner ein, der steuerliche Anteil wird sich, wie oben beschrieben, prozentual ändern.

Gerechte steuerliche Belastung


Steigt das Einkommen durch die meist jährlichen Gehaltserhöhungen, als Ausgleich zur Teuerungsrate (allgemeine Preissteigerung) an, zahlt der Steuerpflichtige einen höheren Steuersatz. Grund dafür ist Steuertabelle nach der die Einkommen zu versteuern sind. Da die Steuersätze nicht in dem Maß der Preissteigerung angepasst werden, ergibt sich mit der Zeit eine höhere steuerliche Belastung und durch die steigenden Preise ein realer Einkommensverlust. Insbesondere die niedrigen und mittleren Einkommen sind davon betroffen.
Neben der steuerlichen Belastung werden vom Einkommen auch noch Abgaben einbehalten. Diese Abgaben fließen in die Rentenversicherung, der Krankenversicherung und der Arbeitslosenversicherung. Der Unterschied zwischen Steuern und Abgaben liegt in der Mittelverwendung. Bei steuerlichen Belastungen kann die Instanz, die die Steuer vereinnahmt frei über die Mittel und deren Verwendung bestimmen. Anders bei den Abgaben. Abgaben sind immer zweckgebunden. Somit können die Abgaben aus der Rentenversicherung nicht für die Arbeitslosenversicherung eingesetzt werden und umgekehrt. Auch die Krankenversicherungsbeiträge können nicht anderweitig eingesetzt werden.